Meine Arbeitsweise

Die Auftragsklärung

Um was geht es? Ich erörtere mit Ihnen als Auftraggeber die relevanten Themen und das angestrebte Ziel. Wer ist darin involviert? Wieviel Zeit bleibt für die Umsetzung des Auftrags?

Ich führe Sie durch den Prozess der Auftragsklärung. Wichtig für die Qualität des Projektergebnisses, ist ein gemeinsames Verständnis aufzubauen, was im Projekt erreicht werden soll.

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Grundsätzlich gibt es vier Stossrichtungen des Lotsen:

A „Reparieren“ (Restrukturierung):

Sie sehen die Notwendigkeit, bestimmte Bereiche Ihres Unternehmens zu restrukturieren. Ich werde Sie und die betroffenen Bereiche durch die Restrukturierung führen. Neben den Fragen des optimalen Umbaus der Organisation unterstütze ich Sie beim Projektmanagement, der geeigneten Kommunikationsstrategie und bei der Wahl der richtigen Austauschplattformen, um den Menschen in ihrem Unternehmen den richtigen Raum zur Informationsgewinnung, dem Äußern von Meinungen, Kritiken, Ängsten, Wünschen und dem Prozess des Akzeptierens und Mittragens zu geben. Entscheidender Erfolgsfaktor ist die umfassende Steuerung des Prozesses. Beim „Reparieren“ sollten Sie nichts dem Zufall überlassen. Ein Start ohne „Plan, Reparaturanleitung und Ersatzteile“ stellt ein hohes Risiko dar, da Sie die Mannschaft nicht mit ihrem Herzen für die Veränderung gewinnen können. Formal werden Sie die Umstrukturierung vornehmen können, aber wie erfolgreich und effizient die neue Struktur arbeitet ist ungewiss.

B „Verbessern“ (Revitalisierung):

Sie bemerken, dass bestimmte Bereiche oder Mitarbeiter Ihres Unternehmens nicht mit voller Kraft den Kurs des Unternehmens unterstützen wollen oder können. Sie haben das Gefühl, dass in bestimmten Bereichen „die Luft raus“ ist. Dann ist die Zeit reif, mit den betroffenen Bereichen oder Mitarbeitern ins Gespräch zu gehen. Finden Sie unter meiner Navigation heraus, was im „System“ los ist, welche Überzeugungen und Vorstellungen die volle Unterstützung des Kurses bremsen. Menschen in Organisationen wollen wie Menschen behandelt werden. Der gezielte gemeinsame Dialog wird Transparenz in die Themen bringen und zur Verbesserung der Gesamtsituation führen.

C „Ausrichten“ (Remodellierung):

Sie sind im Begriff Ihre Strategie zu überarbeiten. Wirtschaftliche Entwicklungen, neue Trends, neue oder aggressivere Wettbewerber oder neue oder geänderte Kundenanforderungen haben Sie bewegt, eine Änderung der strategischen Ausrichtung vorzunehmen. Entscheidender Erfolgsfaktor ist, bei einer Neuausrichtung das gesamte Unternehmen mit an Bord zu nehmen. Was sind die Neuigkeiten in der Strategie, was und warum muss etwas geändert werden, wie sehen die Umsetzungspläne aus. Fragen, die alle in Ihrem Unternehmen brennend interessieren werden. Ich entwerfe gemeinsam mit Ihnen einen Umsetzungsplan, der zielorientiert alle Mitarbeiter mit auf die „Reise“ nimmt.

D „Durch Turbulenzen navigieren“ (Orientierung):

Manchmal sind die Zeiten stürmisch. Da heißt es, den Überblick zu bewahren. Ich unterstütze Sie dabei, dass Ihre Mitarbeiter nachvollziehen können, was gerade alles im Unternehmen passiert, welche Maßnahmen getroffen werden (müssen), wohin das Schiff gerade Kurs nimmt. Wichtig ist in dieser Situation, Orientierung zu geben, damit alle am gleichen Strang ziehen. Gerade in solchen Phasen ist es (überlebens-)wichtig, dass jeder anpackt. Ich arbeite für Sie einen Plan aus, damit Sie sicher und mit der gesamten Mannschaft in ruhigerem Gewässer ankommen.

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Die Diagnose

Ich analysiere mit Ihnen und den relevanten Personen, welche Herausforderungen ganz konkret zu lösen sind.

Dabei betrachte ich vier Areale, die immer in einem Zusammenhang stehen:

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A Strategie:

Sie sind im Begriff, eine strategische Neuausrichtung durchzuführen? Haben Ihre Mitarbeiter die Chance, sich an einer Vision, einem Leitbild oder einer Geschäftsstrategie zu orientieren? In der Diagnose geht es darum, genau hinzuschauen, was bekannt ist und wie die Mitarbeiter dieses Wissen in die tägliche Arbeit umsetzen. Wieviel PS bringen Sie auf die „Strasse“?

B Organisation:

Sie planen organisatorische Veränderungen und denken über neue Strukturen und Prozesse nach. In der Diagnose geht es darum, zu beleuchten, was bisher gut gelaufen ist, erhalten werden sollte und in welchen Bereichen der Veränderungsbedarf besteht.

C Technologie:

Sie sind dabei, neue Methoden und Verfahren im Unternehmen zu etablieren. Sie wollen mit Innovationen ihre Position verbessern. In der Diagnose legt der Lotse ein besonderes Augenmerk auf die Bereitschaft und Flexibilität bei den Mitarbeitern, neue Wege zu gehen. Auf welche besonderen Punkte muss geachtet werden. Welche Faktoren sind entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung.

D Kultur:

Sie planen einen Kulturwandel, weil das Verhalten Ihrer Organisation einen kontraproduktiven Einfluss auf Ihren Markterfolg hat. In der Diagnose beleuchte ich die Art und Weise der Führung und die interne Kommunikation. Besonderen Augenmerk lege ich auf die Thematik ein Bild zu erzeugen, dass sowohl die Führungsperspektive als auch die Perspektive der Geführten aufzeigt. Welche Stolpersteine ergeben sich aus der etablierten Kultur? Wo sind ganz pragmatische Ansatzpunkte, die zu einer Verbesserung führen werden? Ergebnis: Sie erhalten einen übersichtlichen Bericht über die Areale und die Handlungsnotwendigkeiten. Sie als Auftraggeber entscheiden, was angepackt werden soll und was nicht, ich stehe Ihnen als Sparringspartner zur Seite.

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Kursbestimmung

Die Kursbestimmung ist ein entscheidender Punkt in meiner Arbeit. Für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts ist Klarheit nicht nur für den Auftraggeber, sondern auch für ein Projektteam und für mich wichtig.

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A Ziel festlegen

Welches Ziel soll am Ende des Auftrags erreicht werden? Woran wird das Erreichen dieses Ziels gemessen? Welche Attraktivität hat das Ziel für alle Beteiligten im Unternehmen?

B Konzept erarbeiten

Ich arbeite ein Konzept aus, das den Weg zur Zielerreichung aufzeigt. Inhaltlich werden folgende Fragen geklärt: Wer sollte alles an Bord sein? Welche Aufgaben gibt es zu lösen? Welche Meilensteine gibt es auf dem Weg zum Ziel zu erreichen? Welche zeitlichen Aufwände entstehen bei den involvierten Personen? Welche Risiken und welche Chancen stecken in dem Ansatz? Welcher Zeitplan ist realistisch für die Umsetzung des Projekts? Welche Investitionen sind zu tätigen?

C Projektplan entwickeln

Ich konkretisiere das Konzept mit dem Aufsetzen eines Projektplans, der den Verlauf mit allen notwendigen Komponenten darstellt. Dabei wird jeder Punkt des Konzepts auf eine Zeitachse gelegt und durch folgende Punkte angereichert:

  • Kommunikationsstrategie
  • Definition von Gremien
  • Interventionen für den richtigen Austausch untereinander
  • Veränderungslandkarte zur Orientierung

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Die Umsetzung

Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird „abgelegt“ und das Projekt gestartet. Der Plan ist die Karte und zeigt den Weg zum Ziel.

Darauf lege ich einen besonderen Augenmerk:

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A Informations- und Kommunikationspolitik

Wer muss wie und wann informiert werden? Anwendung der geplanten Elemente für die Information im Unternehmen und für den Austausch untereinander: Reden ist Gold, Schweigen ist .. nicht gewünscht!

B Trainieren und Sich-Beteiligen-Können

Veränderung klappt nur über eine klare Idee zum gewählten Kurs und Ziel, aber insbesondere durch Übung. Mitmachen und Mitreden ist für alle Betroffenen extrem wichtig. Erst dieser Baustein macht sie zu Beteiligten, zu Ihren Weggefährten auf dem Weg in die Zukunft.

C Sich-Bekennen:

Veränderung gelingt, wenn alle mit offenen Karten spielen und den anderen mitteilen, wie sie dazu stehen. Mit Herz und Verstand. Auf dem Weg zum Ziel ist mir sehr wichtig, zu beobachten und einzuschätzen, wer sich in welchem Grad zur angestrebten Veränderung bekennt. Wer ist an Bord? Dies ist hier die Leitfrage.

D Konflikte und Gegner:

Im Veränderungsprozess gibt es immer wieder Unwägbarkeiten und damit auch Abweichungen vom geplanten Verlauf. Ich bleibe daher immer agil und passe den Kurs zur gegenwärtigen Situation an. Ich begegne diesen Konflikten mit Lösungsvorschlägen und lade Gegner ein, ihre Befürchtungen und Ängste auszusprechen und zu diskutieren. Ängste und Ablehnung sind in Ordnung. Ohne diese Haltung werden Sie nicht alle zum Mitmachen bewegen.

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Die Überprüfung

Ich habe die Instrumente immer in meinem Blickfeld.

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Während der Fahrt (Projekt):

Sind wir noch auf Kurs? Gibt es Abweichungen? Warum? Wie wird gegengesteuert? Wachsamkeit und Intuition sind meine Stärken. Damit das Projekt auf Kurs bleibt.

Nach dem Anlegen (Projektabschluss):

Das Projekt ist abgeschlossen. Das Ziel ist erreicht. Ich stelle durch geeignete Massnahmen sicher, dass auch nach der Zielerreichung die Veränderung weiter gelebt wird und kein Zurückfallen in alte Muster passiert. Dazu wird mit dem Auftraggeber und den Führungskräften ein Paket verabschiedet.

Gerne komme ich auch nach dem Projekt an Bord, um den Stimmungsbarometer abzulesen und mit Rat und Tat den Auftraggeber zu unterstützen.

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